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Gastbeitrag

Enormes Potenzial zum Sparen

Von Karsten Wurzer, Verband der Arzneimittelimporteure Deutschlands e. V. (VAD) · 2016

Importarzneimittel aus der Apotheke – gleiche Qualität, günstigerer Preis.

Die Ausgaben für Arzneimittel steigen stetig, während die Rücklagen der Gesetzlichen Krankenkassen weiter schrumpfen. Ärzte und Krankenhäuser erhalten nach der letzten Gesundheitsreform deutliche Zuschläge in den kommenden Jahren. Bei den Arzneimitteln sind die patentgeschützten und verschreibungspflichtigen Medikamente für den größten Teil der Ausgaben verantwortlich, erklärt Herr Karsten Wurzer vom Verband der Arzneimittelimporteure Deutschlands e. V. (VAD).

Gute Versorgung kostet Geld. Damit diese gewährleistet ist und bleibt, braucht es auf lange Sicht einen Wettbewerb, der mit und nicht an Medikamenten spart. Nur so ist eine hochwertige Arzneimittelversorgung gewährleistet. Der Import von Markenarzneimitteln nach Deutschland aus den Ländern der Europäischen Union ist ein solches Mittel des Wettbewerbs. Er entlastet die Krankenkassen bereits heute um über drei Milliarden Euro pro Jahr.

Der Grund: Der Preis für ein und dasselbe patentgeschützte Medikament ist innerhalb der EU unterschiedlich und hierzulande häufig höher als in anderen Ländern der Europäischen Union. Der Arzneimittelimport nutzt diese Preisunterschiede, indem er die in den günstigeren EU-Ländern vertriebenen Markenpräparate der international tätigen Pharmakonzerne vor Ort bei staatlich zugelassenen Großhändlern einkauft. Wie die Markenhersteller selbst führt der Arzneimittelimport sie nach Deutschland ein – jedoch zu deutlich günstigeren Preisen. Versehen mit den vorgeschriebenen Kennzeichnungen und einem deutschen Beipackzettel erhalten die Patienten die Arzneimittel in ihrer Apotheke. 

Mit der Verordnung von Import-Arzneimitteln durch den Arzt beziehungsweise der Abgabe durch die Apotheken werden laut einer Studie des renommierten Prognos-Instituts in Berlin etwa 240 Millionen Euro gespart. Dies ergibt sich aus der Summe der Preisunterschiede zwischen einem teureren Originalarzneimittel und seinem günstigeren Import, bezogen auf den Anteil der abgegebenen Importe auf dem gesamten Arzneimittelmarkt. Die Studie sieht ein Potenzial für Einsparungen von weiteren 100 Millionen Euro und damit jährlich insgesamt 340 Millionen Euro für die Gesetzliche Krankenversicherung. Aber auch der privat Versicherte mit Selbstbehalt spart: Der Anteil an preiswerten Import-Arzneien liegt bei den Privaten Krankenversicherungen bereits heute bei 6,9 Prozent*.

Bereits bei Neuzulassungen von Medikamenten stehen die global agierenden Hersteller und die Importeure von Beginn an im Wettbewerb. Die Hersteller versuchen, die länderspezifischen Preisschwankungen so gering wie möglich ausfallen zu lassen, um das Medikament damit für Importeure weniger interessant zu machen. Dieser Effekt drückt die Preise. Durch diesen Mechanismus werden schon bei der Einführung neuer Medikamente auf dem Markt Ersparnisse erzielt. Der europaweite Wettbewerb durch Importe senkt also in jedem Land die Preise für Medikamente. Zusätzlich zu den genannten direkten Einsparungen in Höhe von 240 Millionen Euro entlastet dieser Wettbewerb nach Schätzungen des Verbandes der Arzneimittelimporteure Deutschlands (VAD) das deutsche Gesundheitswesen jährlich um weitere geschätzte drei Milliarden Euro an indirekten Einsparungen.

* Quelle: Dr. Frank Wild (2015): Arzneimittelversorgung der Privatversicherten 2013 – Zahlen, Analysen, PKV-GKV-Vergleich

Kontakt

Verband der Arzneimittelimporteure Deutschlands e. V. (VAD)
Im Holzhau 8
66663 Merzig
E-Mail: kontakt@vad-news.de
Web: http://www.vad-news.de/

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